ATLANTIS

07.11.2021 22:17 (zuletzt bearbeitet: 22.12.2021 23:40)
#1 ATLANTIS
Jo

Moin zusammen !


ATLANTIS

als untergegangenes Königreich (untergegangen in einem Schlickmeer) lag im Norden
Nach der Sin-wur Breitengradscheibe der Ägypter LAG es auf dem 9. Grad umgerechnet also auf dem 54 Breitengrad,
Dort gab es geläutertes Kupfer zu finden und (auf der Königsinsel) und eine Farbkombination der verschiedenen Bodenschichten (schwarzrotweiss).
Von dort aus wurde mit Bernstein (namens Elektron wahlweise Oreichalkos) ) bis hin nach Ägypten gehandelt


Analyse

WO auf der Welt existieren Schlickmeere? Richtig, Zum Beispiel Nordsee. Von Ägypten aus betrachtet deutlich Im Norden.
WO liegt der 54 Breitengrad? Auf meiner Geburtsstadt Rendsburg, richtig. Und Helgoland liegt auch auf diesem Breitengrad. Richtig..
Auf Helgoland hat man GELÄUTERTES Kupfer gefunden, auch richtig.
Auf Helgoland findet man bis heute eine Farbkombination von farblichen Erdschichten, die identisch sind mit jenen, die man mit Atlantis verbindet. Richtig.
Das seltene Handelsgut namens Elektron (es gibt auf der Welt nur 3 Stellen, wo man SeeBernstein gewinnen kann) , war als "goldenes Schmuckstueck" unglaublich selten und daher begehrt und gehandelt.. Außerdem konnte dieser Edelstein durch Erhitzen fluessig gemacht und danach "gemalt" werden, was für jeglichen anderen Edelstein nicht gilt. Auch richtig.

Allein schon durch diese Analyse(n) kann man viele viele Orte, auf denen Atlantis (bzw. dessen Koenigsinsel) haette liegen koennen (Kreta oder sonstwo), ausschließen. Helgoland als eine ehemalige Koenigsinsel von Atlantis kann man jedoch nicht ausschließen.

Nachlesen kann man dies (Nordmeervoelker, Elektron als Handelsgut) uebrigens an mindestens einem Tempel in Aegypten (Medinet Habu). Steht alles da.

Herausgefunden hat dies alles übrigens eine Person namens Juergen Spanuth, seines Zeichens evangelischer Pastor in S-H. Ein unglaublich gelehrter Mensch (er konnte die ganzen betreffenden Texte seit Platon aufgrund seiner Ausbildung im Original lesen / verstehen) der heute leider nicht mehr lebt, und somit den IHM gebuehrenden Respekt leider nicht mehr wird empfangen koennen. DAS ist unglaublich SCHADE ! Er hat über das Thema mehrere Buecher geschrieben, und ich kann und will und darf bei aller Zurueckhaltung meine Meinung dahingehend aeussern, daß es wohl keine bessere Abhandlung in Bezug auf Alltertum, Sagen, Geschichte und damit letztendlich der abend- und morgenlaendlichen KULTUR gibt......als DAS, was jener Pastor Juergen Spannut herausfand.
Und wenn man einen Grund suchen sollte, warum es die Protestanten jemals hätte geben sollen, dann waere er meiner Meimung nach schon fast allein durch das Wirken der Person Juergen Spanuth gefunden.

Dennr WIR duerfen uns immerhin an seinen Erkenntnissen erfreuen !

Dafür sei IHM und seiner Familie mein aufrichtiger DANK ausgesprochen ! Leider konnte ich Herrn Spannuth nicht persoenlich treffen oder sprechen, obwohl ich dieses Anliegen schriftlich vorlegte (wobei ich Ihm mitteilte, daß ich Ihm meine hoechste Achtung zolle) !
(S)eine Tochter kontaktierte mich dann telefonisch und teilte mir mit, daß traurigerweise zu jener Zeit gerade seine Ehefrau verstorben war, und er deswegen für eine Kontaktaufnahme bis auf weiteres nicht bereit sei. Dies hatte ich seinerzeit natürlich akzeptiert. Eine weitere (versuchte) Kontaktaufnahme zu spaeterer Zeit......habe ich leider versaeumt, da ich ein junger Mann war und auch noch andere Dinge "auf dem Zettel" hatte.

Sicherlich einer der groeßten Fehler meines Lebens, den ich nur zu sehr bedaure !


Herzliche Gruesse

Joerg Storm
(Henri)

Gründer und Direktor der Schule für Fortgeschrittene

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23.12.2021 00:04 (zuletzt bearbeitet: 26.12.2021 21:50)
#2 ATLANTIS und danach die Sintflut
Jo

Herzlich willkommen zur weiteren Betrachtung von ATLANTIS !

ATLANTIS

19.12.2021

In diesem Artikel soll es wieder um ATLANTIS und weitergehend um Juergen Georg Ferdinand Spanuth (geb. 5. September 1907, gest. 17.10.1998) gehen, also diejenige Person, die den Ort von ATLANTIS auf der Erde lokalisierte.
In seinem 1953 erschienen Buch „Das entraetseltes Atlantis“ (Druck: Union Druckerei GmbH Stuttgart) schluesselt Herr Spanuth voellig klar und verstaendlich auf, dass ATLANTIS auf dem 54 Breitengrad gelegen haben muß, wobei Helgoland als ehemalige „die koenigliche“ Insel dieses damaligen Reiches auch heute noch hervorragt. Seine These begruendet er umfassend und nachhaltig
Alle damaligen Kritiker seiner These hat er in seinem spaeteren Buch „und doch: Atlantis entraetselt“ widerlegt. Dennoch konnte sich Herr Spanuth nicht durchsetzen, weil ein kleiner Pastor eben nicht herausfinden darf, was die Menschheit seit Jahrtausenden interessierte und bis heute bewegt.

Nachdem die Kritikpunkte an seiner These durch Juergen Spanuth widerlegt worden waren, brachen seine duepierten Widersacher etwas vom Zaume, was man heute wohl als „shitstorm“ bezeichnen wuerde.
So wurde Ihm beispielsweise zur Last gelegt, daß er einige Schrifterzeugnisse seiner Forschungen in einem Verlag veroeffentlich hatte, dessen Eigentümer in der Nazizeit ein Mitglied der SS gewesen war. Es wurde von den Gegnern also gar nicht mehr auf den Inhalt seiner Forschungen eingegangen (weil man sich nicht wieder durch fundierte Beweisfuehrung eines extrem gebildeten Pastors abwatschen lassen wollte, der „nur“ ein paar Semester Archaeologie studiert hatte), sondern nur noch nach Dingen gesucht wurde , die irgendwie diskreditierend wirken konnten. Weitere Details erspare ich Ihnen und mir, da es im weiteren bei den Gegnern immer nur um Anschuldigungen und Verdaechtigungen und Herabwuerdigungen ging, OHNE jegliches geologisches, geschichtliches oder sonstwie sachbezogenes Argument !
Das war eine schlimme Sache, und ich moechte gar nicht genau wissen, wie sehr Herr Spanuth und sicherlich auch seine Familie unter dem Unverstaendnis und der tueckischen Bosheit seiner Widersacher haben leiden muessen.

Leider hatte ich nicht das Glueck, Herrn Spanuth persoenlich zu treffen, da mein diesbezuegliches Ansinnen seinerzeit unpassend kam, da seine Ehefrau kurz zuvor leider verstorben war.

Darum sende ich in Bezug auf Herrn Spanuth im folgenden Nachruf:

EHRE wem EHRE gebührt ! Als Gruender und Direktor der Schule für Fortgeschrittene, danke Ich Ihnen, Juergen Georg Ferdinand Spanuth, für Ihre fundamentale Leistung bezueglich der geographischen Ortung von ATLANTIS, die Sie aufgrund Ihrer sich freiwillig angeeigneten Bildung erbringen konnten ! Ihr Tat moege hell und immer heller leuchten und ein allerbestes Beispiel dafuer sein, was sich ein wacher Geist mit Begabung und Fleiss zu seiner Zeit erschliessen kann !! Ich erlaube mir, Sie mit heutigem Datum posthum als erstes Ehrenmitglied in die Schule für Fortgeschrittene aufzunehmen!!


Nachtrag

Die Tatsache, daß es heute einige Sachverhalte gibt, die von Herrn Spanuth nicht voellig korrekt analysiert wurden, haengen allein mit zeitlichen Differenzen der Nutzungsperioden von Gegenständen zusammen – NICHT aber mit der geographischen LAGE von ATLANTIS ! WENN bei den Erwaehnungen am Tempel Ramses III. (in Medinet Habu) von „Nordmeervoelkern“ des atlantischen Reiches die Rede ist, dann ist zwar der Norden gemeint, aber im damaligen Sprachgebrauch eben NICHT der heute so benannte Atlantik ! Und wenn für den Bereich dieser Voelker auf ATLANTIS ein „laengster Tag mit 17 Stunden“ angegeben wird, dann ist das selbst nach Jahrtausenden und einer sich gering verlangsamenden Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde IMMER noch der 54. Breitengrad. Und wenn man diesen Breitengrad einmal rund um die Erde verfolgt und mit den gegebenen Eckdaten abgleicht, dann kann ATLANTIS nur im Bereich Ostsee, Schleswig-Holstein und Nordsee gelegen haben !

Genaue Analyse

Ich hatte die heutigen Gegenargumente gegen die Theorie von Juergen Spanuth einer genauen Pruefung unterzogen und vorgestern dabei eine wohl doch erstaunliche Erkenntnis gewonnen:
Auch wenn Herr Spanuth die geographische Ortung von ATLANTIS genau bestimmte, ist ihm doch ein Fehler unterlaufen , der letztendlich klarmacht, warum es zeitliche Differenzen bei seiner Beweisfuehrung geben konnte.
Dies haengt damit zusammen, dass es ATLANTIS nicht nur einmal gab, sondern mindestens 2 mal !

Der Fehler im System Spanuth liegt –so ist es oft- direkt am Anfang seiner Forschungen. Herr Spanuth nimmt die Erzaehlungen von Platon zwar als ursaechliche Datensammlung und vertraut dessen Geschichte voellig dahingehend, daß die Beschreibungen von ATLANTIS eine in jeder Hinsicht wahre Geschichte sei !
Den geschichtlichen Hintergrund jener Beschreibungen, nämlich die Aufnahme der Platon zugrundeliegenden Daten durch die Reise des Salon nach Sais in Aegypten mit der Zusatzinfomation, dass die dort dem Salon diese Informationen vortragenden aegyptischen Priester für das untergegangene ATLANTIS einen Zeitraum von ca. 8000 Jahren VOR Solons Lebenszeit für diesen (ersten) Untergang von ATLANTIS angaben, blendet Herr Spanuth aus !

DIESEM Hinweis folgte Herr Spanuth nicht, weil er für diesen (ersten) Untergang von ATLANTIS dann einen Zeitraum von ca. 8600 v. Chr. (also vor ca. 10.600 Jahren) errechnete. Und das kann er nicht annehmen / abgleichen, da es zu seiner Zeit keine Informationen dahingehend gab, dass ein solches atlantisches Reich zu einem solchen Zeitpunkt im Bereich der Nordsee (oder sonstwo) haette existieren können.

Und da machte es „KLICK“ bei mir !

WARUM sollten die aegyptischen Priester dem Solon eine richtige Beschreibung aber einen falschen Zeitraum nennen?
Das ist klar unlogisch.
Die aegyptischen Priester empfingen Solon sehr freundlich und waren dann überaus erfreut, als sie von seinem geschichtlichen Interesse über lang vergangene Ereignisse erfuhren. Mit Freude eroeffneten sie ihre geschichtlichen „Schatzkammern“ und trugen ihm daraus vor (wobei die aegyptischen Priester aus Tontafeln, Papyrus und von STEINTAFELN ablasen und überstezten).
Es ist doch gar nicht einzusehen, daß solche gut gehueteten Steintafeln eine erfundene Geschichte erzaehlen wuerden (wahre große Ereignisse sind auf jenen Steintafeln doch viel wahrscheinlicher archierviert worden, als ausgedachte Romantik).

Aus diesem Grunde forschte ich für jenen Zeitraum um ca. 8.600 v. Chr (also vor ca. 10.621 Jahren) nach Eckdaten, die eine belastbare Theorie dahingehend moeglich erscheinen lassen, daß ATLANTIS das erste mal zu diesem eben erwaehnten Zeitpunkt unterging. Dazu laeßt sich also finden:
1.
Nach den Ausfuehrungen Platons (basierend auf den Aufzeichnungen von Solon) laesst sich für den Zeitpunkt vor ca. 10.621 Jahren der Untergang von ATLANTIS analysieren.
2.
In der Ausgrabungsstaette namens Goebekli Tepe (bei der Stadt Sanliurfa n der Türkei) ist der aelteste bekannte Tempel der Menschheitsgeschichte gefunden worden, mit einem Alter von ca.11.000 Jahren. Inmitten des Tempels fand man den so genannten „Geierstein“, der mit astronomischen Hinweisen auf einen Zeitpunkt um ca. 10.950 n. Chr. hindeutet, an dem mehrere Kometen- oder Meteoritenschaerme bzw. deren Einschlaege auf der Erde vermerkt wurden (Universitaet Edienburgh).
3.
Auf Groenland wurde unter dem Hiawatha Gletscher ein runder Einschlagskrater mit über 30 Kilometer Durchmesser gefunden und mittels Bohrungen analysiert. Der Einschlag eines Meteoriten wurde bewiesen, wobei man den Zeitpunkt des Einschlags heute nicht mehr auf ein paar Milliarden Jahre v. Chr. schaetzt, sondern nur noch auf ca. 12.000 Jahre (Universitaet Kopenhagen, Kurt KJaer). Der urspruengliche Durchmesser des Meteoriten wird auf ca. 1 Kilometer geschaetzt, weswegen davon ausgegangen wird, daß sich nach dem Eintritt in die Erdatmosphaere mehrere Fraktale bildeten, die auf der Erde (Groenland) einschlugen.
4.
Vor ca. 10.700 Jahren war zum Ende der letzten Eiszeit (also nach 2000 Jahren steigenden Temperaturen) ein schneller Abfall der weltweiten Temperaturen im Zuge der so genannten Dryas Periode zu verzeichnen, diese Periode dauerte ca. 1000 Jahre an.
5.
Vor ca. 11.000 Jahren entstand die Ostsee
6.
Die letzte geographische Veraenderung der Nordsee fand vor ca. 11.000 Jahren statt (ihr ursaechliches Alter ist aber bedeutend hoeher, vermutlich ca. 350 Millionen Jahre)

Ich vermute also einen 1 km großen Meteoriten, der leicht aber nicht zu wenig seitlich mit 10 oder 20 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphaere reinfliegt, sich dann durch die Reibung stark erhitzt und kurz vor Erreichen der Oberflaeche auseinanderbricht. Die Fraktale treffen auf ein mit Eis bedecktes Gebiet, wodurch eine mehrere tausend Kilometer pro Stunde schnelle Druckwelle entsteht, welche dafuer sorgt, daß alle durch die fast beendete Eiszeit geschwaechten Gletscher mit nicht unbetraechtlichen Massen abbrechen und ins Meer stuerzen. Weitere Fraktale treffen direkt aufs Wasser / Meer. Die sich daraus bildenden Wellen haben eine Hoehe von mehr als 500 Metern und tragen mit ihrer Masse und Aufprallwucht riesige Landflaechen bis auf das Grundgestein ab. Nur grosse Gebirge oder Gebirgsketten koennen diesen Wellen einen breiten Widerstand bieten. In Groenland haben die einschlagenden Fraktale durch die nachfedernde Aufschlagsflaeche einen Effekt dahingehend, dass ca. 5000 Quadratkilometer meterhoch mit Materie ueberschuettet wird, waehrend durch die verdampfende Oberflaeche (Wasserdampf aus dem Eis und Mineralien aus der Erdoberfläche und dem Erdinneren) so viele Teilchen und Moleküle nach oben gewirbelt werden, dass sie sich in der oberen Atmosphaere verteilen und für 1000 Jahre weniger Sonnenlicht auf die Erdoberflaeche durchlassen und dadurch eine neue (kleine) Eiszeit erzeugt wird. Deswegen und danach stirbt ungefaehr die halbe Menschheit (wahrscheinlich mehr) samt Tieren wie beispielsweise die Mammuts.
Vielleicht habe ich das nicht klar genug geschildert

https://www.n-tv.de/wissen/Was-Asteroide...le10115101.html

Hier im o.a. Link wird es noch einmal verdeutlicht.

Es gibt sicherlich auch andere Ueberlieferungen dieses Ereignisses. Einige nennen sie sicherlich die "Große Flut", andere haben noch andere Namen dafür bereit (im Gilgamesch-Epos, der Bibel (Noah) und im 7500 jahre altem Athen die Erzählung Deukalion).

Und NACH der durch die Dryas Periode erzeugten Regression (das Wasser zieht sich durch die niedrigen Temperaturen wieder zurück) kamen wieder 7 alte Inseln des ersten ATLANTIS aus der Nordsee hervorgestiegen (dazu das heutige Schleswig-Holstein), das Land konnte wieder besiedelt werden und dann konnte ATLANTIS ein zweites mal entstehen.

Den daraus entstehenden geschichtlichen Hintergrund füuer die weiteren Begebenheiten schildert Herr Spanuth dann wieder nahezu perfekt ! Und dass er die ganze Wahrheit nicht herausfand, haengt sicherlich damit zusammen, dass die Funde aus der Türkei und aus Groenland zu seinen Lebzeiten noch nicht gemacht wurden !

Mit herzlichen Grueßen

Jörg Storm
(Henri)

Gründer und Direktor der Schule für Fortgeschrittene

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04.01.2022 19:35
#3 Diskussionsbeitrag umgeleitete Email
Jo

Hallo !

Vielen Dank für Deine Antwort bzgl. Spannuth / Atlantis. Ich habe mir neulich das Buch von Spanuth (das enträtselte Atlantis) erneut gekauft, da ich das alte wohl irgendwo bei den Umzügen verloren habe. Beim "Schmökern" fiel mir gleich am Anfang auf, daß er die Schilderungen Platons (die auf den Beschreibungen Solons beruhen) bzgl. der Datierung von Atlantis ausschloß (8000 Jahre vor Solon).
Dies ist nur zu verständlich, da zu Spanuths Lebzeiten keinerlei Eckdaten darüber vorhanden waren, dess es in der Steinzeit irgendwelche Reiche gegeben haben könnte. Man ging bis vor kurzer Zeit immer davon aus, daß die Menschheit als Jäger und Sammler durch die Gegend zogen und insgesamt in kleineren Sippen organisiert waren (ohne feste Wohnstätten). Erst neuere Forschungen am Steinbau in der Türkei haben ergeben, daß schon damals (vor 11000 Jahren) längst die Nutzung von wildem Getreide gab (Einkorn und Urgerste), nicht zuletzt, um mittels natürlich rumfliegender Hefe BIER zu produzieren (ein riesiger Steintrog mit Biergärungsresten wurde dort gefunden / analysiert).
Es muss ein riesiges Katastrophenszenario stattgefunden haben, wonach es im Winter nicht mehr genug Nahrung (Fleisch) in den nördlichen Regionen Europas und der Erde gab (das Wild wanderte jeden Winter komplett in südlichere Regionen ab!) Dies fand man anhand von Speiseresten bzw. der Isotopenuntersuchung der Zähne aus der damaligen (tierischen) Nahrungsreste heraus.
Heute geht die Forschung davon aus, daß dies der Grund für die Entstehung des Ackerbaus war, da man nur so Reserven für den Winter anlegen konnte. Und da das Urgetreide samt Früchten und Beeren dafür nicht reichlich genug an einem planbaren Ort vorhanden war, wurden die Urgetreide bezüchtet. Und daurch wurde das herumreisen unmöglich, da die Saat gepflegt und geschützt und geerntet und gelagert werden musste.
DIES wird heute als der ursächliche Grund für das benannt, was wir bis heute daraus gemacht haben (sesshafte Zivilisation), nämlich der Zwang, sich in seinem Land das ganze Jahr über ernähren zu können ! Plump gesagt: Im Sommer hatten die nördlichen Völker weit genug Fleisch - und im Winter die südlichen Völker. Und für die Übergänge mußten lagerfähige Lebensmittelreserven angelegt werden !

WENN man also davon ausgeht, daß ein riesiges Kathastrophenzenario tatsächlich für das gesorgt hatte, was bis heute als "Sintflut" in verschiedenen menschlichen Hinterlassenschaften WELTWEIT immer in Erinnerung gehalten wurde, dann muss man von Wellenbergen ausgehen, die mindestens mehrere hundert Meter hoch waren und kurz zeitverzögert (bei erheblicher(Eigen) Geschwindigkeit) entstanden losstürmten. Der Anpralldruck solcher Wellen würde dünnere Gebirgshänge sicherlich durchschlagen können. Wenn solch eine Welle auf eine Verengung (beispielsweise zwischen zwei massiven Gebirgsketten oder Bergen, aufprallt, dann würde sich die Geschwindigkeit des durchstossenden Wassers so dermaßen erhöhen (wie bei einem Feuerwehrschlauch), daß das dann weiterfließende Wasser eine Geschwindigkeit von mehreren tausend Kilometer pro Stunde erreichen könnte. Und wenn eine solche Welle sich irgendwo tatsächlich irgendwo angestaut hätte, dann wäre dieses Stauwasser der "Teppich gewesen", auf dem die nächste Welle jenes Hindernis höhenmäßig hätte überfließen können Dann wäre es tatsächlich möglich, daß die Erde weltweit innerhalb von 24 Stunden einige Meter unter Wasser gestanden hätte (nicht auf den höchsten Bergen). Dies in seinen Auswirkungen auf der südlichen Halbkugel etwas weniger (oder stärker??) als auf der nördlichen Halbkugel......aber selbst wenn man dann an "regulierende" Parameter denkt (ansteigender Verlust der fließenden Wassergeschwindigkeit, Verteilung der Wassermassen in Bezug auf die Schwerkraft und in Bezug auf die Umdrehung der Erde um die eigene Achse samt "Wackelbewegungen" jener Achse), dann muss das Ausmaß so dermaßen groß gewesen sein, daß die Erinnernung daran sich tief ief tief in das Bewußtsein der Menschheit eingegraben haben muss, weil einmalig. Und dann wird diesbezüglich eben nicht über 11000 Jahre an ein örtlich eingrenzbares schweres Erdbeben, Hochwasser, Taifune, Vulkanausbruch oder einen einzelnen Kometeneinschlag erinnert (das gibt es alle 1000 Jahre in verschiedenen Kombinationen immer mal wieder), sondern an DAS Ereignis, welches nur noch vergleichbar ist mit dem von vor ca. 65.000.000 Millionen Jahren (als die Dinos ausstarben und die Säugetiere ihre Entwicklung aufnehmen konnten).

Nach dieser Zeit kann Atlantis wieder neu erstanden sein (nach den 1000 Jahren Dyros). Und es kann sogar wieder untergegangen und nochmal neu erstanden sein, um dann ein letztes mal unterzugehen. Das kann ich nicht sagen.
Aber dass die von den Ägyptern als Atlanter und Nordmeervölker bezeichneten Stämme aus dem Norden kamen (dies steht bis heute nachlesbar im/am Tempel des Ramses III in Medinat Habu in Ägypten), und dass jener damals benannte Norden nach der Sin-wur Weltscheibe der Ägypter am 9. Ring ganz oben lag UND dass der längste Tag dort 17 Stunden hat, DASS sind Eckdaten deren Wahrheitsgehalt angezweifelt werden kann (vielleicht ist das Geschreibsel am Tempel RAMSES III nur dummes Gesabbel, das ist zwar unwahrscheinlich aber nicht auszuschließen), aber das, WAS dort beschrieben wird, daß ist heute und war auch vor 3000 Jahren der 54. Breitengrad und diese Analayse des Jürgen Spanuth ist NICHT diskutierbar.
Daß auf jenem SpanuthAtlantis schon Kupfer verarbeitet wurde und auch schon Eisen bekannt gewesen sein soll, das mag sein oder nicht. Daß jenes Kupfer womöglich gar nicht aus Atlantis stammte - kann auch sein ! Aber wenn wir heute Stahl kochen, dann kommt das Erz dafür aus Schweden, was ja aber nicht heißt, daß wir keinen Stahl kochen können !

Daß ich so für den Spanuth eintrete, dass hängt damit zusammen, das ich seinerzeit Bücher kaufte und las, dann habe ich mir die damaligen Widersprecher und ihre Erzeugnisse im Internet angeschaut. Dann kaufte ich mir das Buch von Spanuth, in dem er die Widersprüche seiner Gegener bis auf den letzten Punkt analysiert und widerlegt ("und doch:Atlantis enzträtselt"). Dann schaute ich mir im weiteren an, was seine Gegener dann machten, nämlich ihn mit völlig neben einer sachlichen Diskussion stehender Herabwürdigungskampagne zu überziehen. Dann schaute ich mir unlängst bei Wikipedia an, was dort gegen ihn übriggeblieben ist. Die Hälfte der dort erwähnten GegenerDaten werden heute so betrachtet, dass Spanuth recht hatte. Und die wenigenn übrigen Dinge / Argumente seiner Gegner sind einfach nur schwach. So wird die Bezeichnung Spanuths über ein nordisches Pferd mit Bürstenmähne dorthingehend "entkräftet", daß man auch jedes andere Pferd mit einer Bürstenmähne toupieren kann, weitere Hinweise auf Griffzungenschwerter nordischer Prägung werden mit dem Hinweis kritisiert, daß es jene auch zu anderer Zeit woanders gab (was durch die Völkerwanderung auch völlig logisch ist und von Spanuth so auch mitgeteilt wurde). Weiterhin wird behauptet, daß die Nordmeervölker bei ihren Eroberungen im Inland "kein Segel" nutzten, was dann so gedeutet wird, daß die Atlanter (als Nordmeervölker!!) kein Segel kannten. Solche Leute blenden dann einfach aus, daß selbst die Wikinger bei ihren Eroberungen im Inland "kein Segel" nutzten, weil sie in den Flüssen zur besseren Navigation immer ruderten. Nach der Logik hätten dann auch die Wikinger kein Segel gekannt. Außerdem hätte schon Himmler. durch das SS Ahnenerbe um Helgoland suchen lassen (damals wurde dort aber gar nicht nach Atlantis gesucht!), und allein deswegen schon sei Spanuths These verwerflich und all solchen SCHEISS !!!
Und wenn ich solche Dinge als "wissenschaftliche Argumente" lese gegen einen Mann, der die Frage der Örtlichkeit von Atlantis ganz offensichtlich nach den Möglichkeiten / Eckdaten seiner Zeit gelöst hatte, dann macht mich das einfach sauer. Fast wütend.
Letztens war so ein Heiopei im TV (studierter Archäologe seines Zeichens). Er würdigte Schliemann dahingehend herab, daß er Troja geschändet hätte, da er bei seinen Grabungen zu tief geschürft hätte und dadurch Daten unwiederbringlich verloren gegangen wären. Dass Schliemann durch sein Tun erstmal Troja überhaupt gefunden hatte (angeregt durch die Erzählungen seines Vaters zu seinen Kinderzeiten) UND durch sein "zu tiefes Schürfen" gleich noch den Beweis erbrachte, daß es mehrere Trojas gegeben haben muss, blenden solche Knalltüten völlig aus. DER Typ an seiner Stelle hätte damals wahrscheinlich nur die oberste Schicht freigelegt und konserviert und überdacht, und die unteren Schichten wären nie gefunden worden. Aber so ist der Mensch auch als studierter Wissenschaftler oftmals….. große Entdecker und Pioniere noch im Tode mit Schmutz bewerfen! Und ja, doch, sowas macht mich dann tatsächlich WÜTEND !

Aber egal. Irgendwas ist ja immer.

Herzliche Grüße

Jörg Storm

(Henri)

Gründer und Direktor der Schule für Fortgeschrittene

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12.08.2022 00:00
avatar  Dieter ( Gast )
#4 Atlantis
Di
Dieter ( Gast )

was? Atlantis als Ursprung der Tätigkeit als Bauer vor 11000 Jahren? Weil die Fleischversorung für Völker nicht mehr ganzjährig möglich war? Ausgelöst durch eine Sinflut aus dem Norden?

DANN verstehe ich auch die Herkunft von Fischen auf Bergseen der Alpen (die da heute noch leben), die aus dem Atlantik stammen müssen. Dann wird ein Schuh draus.

Danke, mach weiter so.

Der Dieter


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25.08.2022 01:52
avatar  Henri ( Gast )
#5 RE: Atlantis
He
Henri ( Gast )

Jo, mach ich, danke.

Henri


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